Lernen auf allen Kanälen

Lernen auf allen Kanälen

Um so flexibel wie möglich auf die Kundenwünsche eingehen zu können, haben wir ein vielseitiges Seminarkonzept entwickelt, das aus den Erfolgsfaktoren mehrerer Unterrichtsformen besteht und viele verschiedene bewährte Methoden beinhaltet.

Alphadi® Konzept - Erfolg durch Methodenvielfalt

Je nachdem, wie sich unsere Teilnehmer weiterentwickeln wollen, wird der Seminarablauf so abgestimmt, dass jedes Bildungsziel erreicht werden kann. Wir richten uns dabei sowohl an Fach- und Führungskräfte als auch an Quereinsteiger jeder Branche. Um sicherzustellen, dass wir diesem Vorhaben auch gerecht werden können, bieten wir Beratungsgespräche vor der Aufnahme des Bewerbers an.

Das Standardseminar umfasst eine mehrwöchige Ausbildung in Vollzeit, die in der Gruppe durchgeführt wird. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Theorie und Praxis, Präsenzveranstaltung und Heimarbeit sowie Unterricht und Gruppenübungen. Wir ermöglichen bpsw. gemeinschaftliche Diskussionen und führen zahlreiche praktische Übungen durch, um den Transfer des Gelernten in die Praxis zu erleichtern.

Gruppenarbeiten stärken den Teamgeist, fördern die Kreativität und lassen ebenfalls eine direkte Einflussnahme der Teilnehmer auf die Unterrichtsgestaltung zu. Sie werden durch vorgefertigte A0-Plots ergänzt, um das Gelernte kompakt zu visualisieren und so den Lernerfolg beschleunigen.

Ein Bestandteil unserer praktischen Lerneinheiten nimmt die Lernfabrik ein, in der vor allem Lean-Management-Konzepte praktisch angewendet werden: Hier geht es darum, Verbesserungspotenziale zu erkennen und Prozesse zu optimieren.

Unsere Präsenzseminare basieren dabei auf einem modularen System, das individuell auf bereits vorhandene Erfahrungen und persönliche Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Zudem erlaubt es flexible Einstiegsmöglichkeiten, die eine beliebige Anpassung an terminliche Bedürfnisse zulassen.

Eine weitere praktische Arbeit, die unsere Teilnehmer erbringen, ist eine Fallstudie oder ein Unternehmensprojekt, in der das Gelernte einen praktischen Einsatz findet. Sie bekommen zu jedem Projekt Feedback zur Optimierung von unseren erfahrenen Trainern.

Eine Alternative zum Gruppenunterricht im Standardseminar ist das Face-to-Face-Training, unser Exklusivprogramm, das insbesondere für stark eingebundene Fach- und Führungskräfte geeignet ist. Im Rahmen eines Einzelcoachings, das entweder Inhouse oder bei uns in der Akademie stattfindet, vermitteln wir Ihnen kompakt und innerhalb weniger Tage das Wissen, das Sie benötigen.

Durch eine Kombination aus Coaching und Beratung hilft Ihnen Ihr persönlicher Coach bei der Durchführung Ihres realen Projekts und kommt auf Wunsch auch direkt zu Ihnen in das Unternehmen. D.h. Sie werden an Ihren Prozessen direkt trainiert und arbeiten an einer Problemstellung. Das Unternehmen hat sofort einen Mehrwert.

Durch die Evaluierung der einzelnen Module jeweils am Unterrichtende optimieren wir nachhaltig unser Konzept und die Qualität unseres Angebots. Unser Konzept unterliegt dadurch einer ständigen Verbesserung und passt sich an die allgemeinen Bedürfnisse der Teilnehmer an.

Präsenzveranstaltungen - Unterricht vor Ort

Die Präsenzveranstaltung ist immer noch die am häufigsten vertretene Trainings- und Unterrichtsform. Diese Form der Lehr-Lern-Situation ist oftmals von reinem Frontalunterricht geprägt, d.h. der Trainer unterrichtet eine Gruppe von Lernenden und gibt sein eigenes Wissen weiter. Von Vorteil sind hier vor allem der persönliche Austausch und die Möglichkeit von Diskussionen. Meinungen können geteilt und Rücksprachen gehalten werden.

Gruppenarbeiten sind im Rahmen von Präsenzveranstaltungen eine verbreitete und wichtige Methode zur abwechslungsreichen Unterrichtsgestaltung und erleichtern den Transfer des Gelernten in die Praxis: Werden sie nicht in den Unterrichtsverlauf integriert, kann sich dies nachteilig auf die langfristige Festigung der neuen Informationen auswirken.

Die Teilnehmer erhalten in diesen Situationen zwar das theoretische Wissen, das sie benötigen, haben ohne praktische Übungen jedoch keine Gelegenheit, das Gelernte gleich praktisch anzuwenden. Stehen sie dann im beruflichen Alltag vor der Bewältigung einer neuen Herausforderung, sind Unsicherheit und Schwierigkeiten beim Transfer in die Praxis die Folge. Diese zu beseitigen, kostet wiederum wertvolle Zeit.

Problematisch bei reinem Frontalunterricht ist ebenfalls, dass der Trainer eine Gruppe unterrichtet, daher auf individuelle Bedürfnisse kaum Rücksicht nehmen kann. Da jede Person einen eigenen Lernstil besitzt und auf eine bestimmte Weise am besten Neuheiten aufnehmen und lernen kann, besteht bei Präsenzveranstaltungen die Gefahr, dass einige Kursteilnehmer mehr Schwierigkeiten haben als andere, dem Unterricht zu folgen, und damit mehr Lernzeit benötigen.

Das wiederum kann sich schnell auf den Gruppenerfolg auswirken und den gemeinsamen Fortschritt behindern. Ein weiterer Nachteil ist, dass Präsenzveranstaltungen immer zeit- und ortsgebunden sind, daher nur eine begrenzte Reichweite vorweisen können und vielen Interessierten verschlossen sind. 

E-Learning - Lernen auf elektronischen Wegen

Unter E-Learning wird allgemein das Lernen über und mithilfe von elektronischen Medien wie CDs und DVDs, aber auch die Einbeziehung des Internets z.B. zur Nutzung von Online-Tools oder Lehrvideos verstanden. Ein großer Vorteil des E-Learnings stellt die zeitliche und örtliche Unabhängigkeit dar, die es den Anwendern erlaubt, von zu Hause aus oder direkt am Arbeitsplatz zu arbeiten.

Zu differenzieren ist im Bereich des E-Learnings u.a. zwischen computergestützten Möglichkeiten, bei denen ein Computer den Lerner durch das Programm führt, Angeboten, die auf das Internet angewiesen sind, und Lernplattformen, auf denen Wissen in Tools und Dateien archiviert ist.

Gerade für zeitlich stark eingebundene Personen, wie Vollzeitarbeitnehmer oder Eltern, die z.B. eine Fortbildung besuchen wollen, ist E-Learning damit eine einfache, Zeit und Geld sparende Option, da die Kosten für Anreise und Unterkunft entfallen.

Zu den Nachteilen von E-Learning gehört, dass die Kursteilnehmer von zu Hause aus kaum eine lebendige Diskussion führen können, insbesondere da häufig lediglich mit dem Trainer kommuniziert wird; Interaktionen mit den anderen Besuchern sind des Öfteren nicht vorgesehen. Darunter leidet der persönliche Austausch: Es ist kaum möglich, von anderen zu lernen oder seinen eigenen Erfahrungsschatz zu teilen.

Auch das Knüpfen von Kontakten und die Erweiterung des eigenen Netzwerks werden durch E-Learning-Veranstaltungen erschwert. Um das Interesse der Teilnehmer aufrecht zu erhalten und den Lernerfolg zu sichern, ist es daher erforderlich, viele Methoden und abwechslungsreiche Medien in die Organisation einer E-Learning-Veranstaltung miteinzubinden, was allerdings auch mit einem größeren (Zeit-)Aufwand verbunden ist. Vor allem die technische Abhängigkeit ist hier um einiges größer als bei Präsenzveranstaltungen.

Webinar

Möglich ist es auch, E- Tools zu nutzen, die zum Download oder Streamen jederzeit zur Verfügung stehen, oder direkte Online-Veranstaltungen wie das Web-Seminar (auch: Webinar) zu besuchen, eine vergleichsweise neue E-Learning-Trainingsform, bei der ein Trainer den Kursteilnehmern zu einem festgelegten Zeitpunkt Inhalte online direkt vermittelt. Solche Trainings finden in der Regel in einem virtuellen Raum statt, in den sich die Teilnehmer von zu Hause aus einwählen.

Ein Vorteil gegenüber E-Learning besteht hier darin, dass meistens ein unbegrenztes Kontingent an Online-Kursbesuchern zugelassen werden kann. Unter Nutzung von Kommunikations- und Präsentationssoftware werden Interaktionen zwischen den Kursteilnehmern und dem Trainer, der Austausch von Dateien sowie ein aktives Beteiligen ermöglicht.

Ein großer Nachteil bei Webinaren sowie E-Learning ist das Ergebnis des "Trainees": Durch die eingeschränkten Interaktionsmöglichkeiten können Trainees kaum ihr volles Potenzial ausschöpfen, und auch das Feedback der Teilnehmer wird daher auch nicht umfassend die Frage beantworten: „Was kann er/sie eigentlich?“ Viele Erfahrungen zeigen, dass es durch "echtes" Feedback (und damit den Lerneffekt für den Trainee), die Gruppenarbeiten mit "Hands-On" und die umfangreichen Diskussionen keine Alternative zur Präsenzveranstaltung gibt.



Methode Kosten Zeit/Nutzen Interaktion Feedback
Präsenz: Mittel Hoch Hoch Mittel
E-Learning: Niedrig Niedrig Niedrig Niedrig
Webinar: Niedrig Mittel Niedrig Mittel
Einzelunterricht: Hoch Hoch Mittel Hoch
Alphadi® Konzept: Mittel Hoch Hoch Hoch

Tabelle 1: Gegenüberstellung einiger Lehrmethoden (Eigene Darstellung)



Pädagogik & Didaktik

Wichtige Faktoren bei der erfolgreichen Vermittlung von Wissen sind, unabhängig davon, ob es sich um eine E-Learning- oder um eine Präsenzveranstaltung handelt, die Art der Unterrichtsgestaltung, die Auswahl von Methoden und Mischung aus Theorie und Praxis. Genau wie in Kindergärten, Schulen oder Universitäten ist es daher auch in Einrichtungen der Erwachsenenbildung relevant, auf didaktische Maßnahmen zurückzugreifen, um qualitativ hochwertigen Unterricht zu konzipieren.

Die Didaktik, ein Begriff, der sich bereits im 17. Jahrhundert herauskristallisierte, ist eine Unterkategorie der Pädagogik (Erziehung bzw. Lehre von der Erziehung), eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit den allgemeinen Grundlagen und Bedingungen sowie der Institutionalisierung von Methoden zur Erziehung und Bildung auseinandersetzt.

Die Pädagogik stellt ein breit gefächertes Feld dar, das nicht nur auf die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist, sondern auch in anderen Bereichen von Bedeutung ist.

Die Didaktik selbst setzt sich mit der Lehre vom Lehren und Lernen auseinander und beschäftigt sich in diesem Zusammenhang insbesondere mit theoretischen und praktischen Faktoren. Die allgemeine Didaktik untersucht und bewertet traditionell organisierte, institutionalisierte Lern- und Lehrmethoden und soll auf diese Weise eine Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse ermöglichen. Das betrifft die gesamte Organisation, die zeitliche Konzeption und die Gestaltung allgemeiner Rahmenbedingungen des Lehrens und Lernens.

Didaktisch wertvoller Unterricht zeichnet sich bspw. dadurch aus, dass der Lehrende bzw. Trainer das Niveau, den bisherigen Erfahrungsschatz und die individuellen Fertigkeiten und den sozialen Hintergrund der Lernenden bzw. Seminarteilnehmer von Anfang an berücksichtigt und im Laufe eines Kurses so gut wie möglich auf diese Faktoren eingeht. 

Auch die verschiedenen individuellen Lernstile spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl von Lehrmethoden: Da jede Person einen eigenen Lernstil entwickelt oder sich verschiedene Techniken angeeignet hat, die beim Aufnehmen und Verarbeiten von Wissen benötigt werden, ist es unerlässlich, den Unterricht möglichst vielseitig und mit Interesse weckenden Hilfsmitteln zu gestalten, die jeden Teilnehmer erreichen und ihm bei der Verarbeitung der Inhalte unterstützen können: Unterricht kann allgemein nur dann als qualitativ hochwertig und wertvoll angesehen werden, wenn die gewählten Methoden und die Lernumgebung optimale Lernvoraussetzungen bieten.

Neben geeigneten Methoden zur Vermittlung theoretischen Wissens betrifft dies auch den Transfer des Gelernten in die Praxis, d.h. die Auswahl und Durchführung praktischer Übungen. Weiterhin sollte der Unterricht um Strategien zur Förderung der Kreativität und zur Steigerung der eigenen Motivation und Lernbereitschaft bereichert werden, um das volle Potenzial der Teilnehmer auszuschöpfen.

Natürlich ist es auch unerlässlich, dass der Lehrende/Trainer für den Unterricht und seine Gestaltung qualifiziert und dazu in der Lage ist, sich optimal auf die Lernenden/Seminarteilnehmer auszurichten. Zudem sollte er selbstverständlich Kenntnisse über die zu vermittelnden Inhalte haben und seinen Wissensstand in regelmäßigen Fortbildungen festigen und erweitern.



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Die Alphadi-Gruppe ist ein führender Anbieter für Seminare, Beratungen und Coaching in den Bereichen Lean Six Sigma, Qualitätsmanagement und Sales Process Engineering und auf die Optimierung von Prozessen spezialisiert.

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